Herr Mahler


Herr Mahler ist seit dem 3.2.2011 hier. Er kam nach einem Apoplex in die Einrichtung, da er auf den Rollstuhl angewiesen ist und sich nicht mehr alleine versorgen konnte.

Familiäre Kontakte:

Seine Ehefrau Martha verstarb im Januar 2011 an Krebs. Über den Verlust kam Herr Mahler nie hinweg. Er erzählt oft von seiner Frau und die vielen Reisen, die sie gemeinsam unternommen hatten.

Zur gemeinsamen Tochter hat er ein sehr inniges Verhältnis. Sein Schwiegersohn machte bei ihm die Ausbildung zum Kfz-Mechaniker und übernahm auch die Werkstatt. In früheren Jahren stritten sie sehr oft, als der Schwiegersohn die Werkstatt modernisieren wollte und zusätzlich einen Kfz-Handel für Gebrauchtwagen einführte. Der Streit ist inzwischen völlig beigelegt und Herr Mahler ist sehr stolz auf seinen "Sohn", der mit Werkstatt und Gebrauchtwagenhandel erfolgreich ist. Herr Mahler blüht regelrecht auf, wenn sein Schwiegersohn sich bei ihm Rat holt, besonders bei Reparaturen an Oldtimern.

Seine Enkelkinder liebt Herr Mahler, was auf Gegenseitigkeit beruht.

Weitere Verwandte hat Herr Mahler nicht. Die Tochter und die Enkelkinder kommen ihn mindestens zweimal die Woche besuchen. Der Schwiegersohn etwa zweimal im Monat, da er beruflich sehr eingespannt ist. Zu allen Feiertagen holt ihn die Familie zu sich und er bleibt dort mehrere Tage.

Früherer Beruf:

Herr Mahler hatte Kfz-Mechaniker gelernt. Er machte 1961 seinen Meister und ist sehr stolz auf diesen Titel. Er und seine Frau waren sehr sparsam und legten jeden Pfennig zurück, bis sie das Geld für eine eigene kleine Werkstatt zusammen hatten. Die ersten Jahre lebten sie in zwei Hinterräumen der Werkstatt. Nachdem sie auch das Geld für einen Abschleppwagen "Lore" erspart hatten, ging es finanziell aufwärts und sie konnten sich neben der Werkstatt ein Haus bauen. Herr Mahler arbeitete jeden Tag 12 bis 18 Stunden, auch am Wochenende. Allerdings fuhr die Familie zweimal im Jahr für drei Wochen in den Urlaub.

Frühere Hobbies:

Herr Mahlers großes Hobby waren Reisen, allerdings keine Flugreisen, da seine Frau unter extremer Flugangst litt. In der Regel fuhr die Familie mit dem eigenen VW-Bus (Bulli), der zum Campingwagen ausgebaut war. Hotels oder Pensionen mochten sie nicht, sondern verbrachten die Urlaubszeit auf Campingplätzen. Lieblingsreiseziel war Italien. Andere Hobbies hatte Herr Mahler nicht, da er beruflich sehr engagiert war.

Religion:

Herr Mahler lehnt die Kirche radikal ab. Seine Mutter war sehr gläubig und er wurde streng katholisch erzogen. Nach seinen Aussagen half ihr Gott nicht im II. Weltkrieg. Der Vater kam aus dem Krieg nicht zurück und er und seine Mutter wurden aus Schlesien vertrieben.

Besondere Vorlieben:

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Abneigungen:

Teilnahme an Gruppenaktivitäten:

Einzelbeschäftigungen:

 

 

 

 

 

 

 


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